Montag, 21. November 2016

Was passiert eigentlich mit dem Rest?


So schön, wie die Sensorikkiste auch ist für die Kinder, es bleiben manchmal einfach Reste übrig, die sich nicht wiederverwenden lassen. Manchmal ist es aber möglich, den Materialien ein zweites Leben einzuhauchen, wie zum Beispiel denen aus unserer Bauernhofkiste, Und das Gute daran ist, dass das neu gewonnene Material auch noch jeden Tag einsetzbar ist, denn ich habe das Material als Füllung für kleine Fühlkissen genommen.

Für Fühlkissen werden benötigt:
  • Stoffreste, Nähgarn
  • verschiedene Materialien zum Füllen (Reis, Bohnen, Erbsen, Linsen, ...)
Und los geht's:

Zunächst habe ich die Materialien aus der Bauernhofkiste möglichst gut wieder getrennt. Ich hab einfach ein Sieb mit ausreichend großen Löchern genommen und konnte so relativ zügig Erbsen von Linsen trennen. Die Gräupchen auszusortieren hatte ich dann aber keine Lust mehr.




Dann geht es ans Nähen. Ich hab mir aus einem Stück Pappe ein Quadrat der Größe 10x10cm zugeschnitten. Für U3 Kinder ist das ausreichend, für Ü3 gehen vielleicht auch ein paar Zentimeter mehr. Dann einfach das Quadrat auf den Stoff übertragen und jeweils zwei Quadrate bis auf eine kleine Wendeöffnung zusammennähen. 



Das ganze wird dann gewendet und nun kann auch schon gefüllt werden, mit allen Materialien, die aufzufinden sind. Ich habe meine Säckchen gefüllt mit Erbsen, Linsen, Pompoms, Maismehl, Reis und Kirschkernen. 




Außerdem habe ich jeweils zwei Säckchen genäht. Farbe, Inhalt und Gewicht sind dabei immer identisch. Zum Schluss noch die Wendeöffnung zunähen und schon kann losgespielt werden. Was wir damit alles vorhaben, berichte ich dann beim nächsten Mal.


 


Viel Spaß beim Nachmachen


Dienstag, 15. November 2016

Igelchen, Igelchen, schau mal ins Spiegelchen ...

Der Igel beschäftigt uns nun ja schon einige Zeit und nachdem wir schon ein sehr stacheliges Exemplar auf unserem Tisch hatten, kommt heute ein etwas weniger piksiges Angebot.

Für kleine Igelchen werden benötigt:

  • Igelvorlagen (z.B. von 4teachers.de) 
  • kleine braune Dreiecke
  • Wackelaugen
  • Kleber
Und los geht's:

Nach einer kleinen thematischen Hinführung zum Angebot, saßen meine Kinder schnell am Tisch und es konnte losgehen. Jedes Kind bekam eine Igelvorlage. Zuerst haben wir uns gemeinsam noch einmal ein Bild angesehen und besprochen, wo die Augen des Igels sind. Danach wurden diese dann aufgeklebt und ich denke, das haben sie ganz gut hinbekommen. Anschließend ging es nun darum, die vielen Dreiecke aufzukleben. 




Die Kinder haben dabei wieder ganz unterschiedliche Techniken angewendet. Es wurde der Igel großflächig eingekleistert und anschließend beklebt. Es gab auch die Variante, bei der immer nur ein bisschen Kleber auf den Igel geschmiert wurde und anschließend ein Dreieck und zum Schluß gab es auch die Variante, bei der der Kleber direkt auf das Dreieck geschmiert und dieses anschließend auf den Igel geklebt wurde. Ich finde diese verschiedenen Herangehensweisen immer wieder erstaunlich und beobachte gern, wie die Kinder sich gegenseitig die Methoden abschauen, die anderen Methoden nachmachen und ggf. wechseln oder bei ihrer Methode bleiben.



Viel Spaß beim Nachmachen